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Gezeigt
wird die Geschichte des Lotsenwesens in Thiessow, das
bereits im frühen
17. Jahrhundert begann. Seit der Mitte
des 19. Jh. erfolgte
die grundlegende Neuordnung des
Lotsenwesens an der deutschen Ostseeküste.
Thiessow wurde zum Sitz des
königlichen Lotsenkommandeurs für
das Revier zwischen
Darsser Ort und Usedom. Neben dem see-
männischen
Lotsendienst gehörten der Rettungsdienst und
die Unterstützung des
Zolldienstes zu den Aufgaben der Lotsen.
Im „Haus des Gastes“,
in der Hauptstraße 36 gibt es zahlreiche
Navigationsinstrumente
der Lotsen und die originale Lotsenglocke,
gegossen 1842 in
Stralsund, zu sehen.
Alle Sachzeugen
erzählen vom verantwortungs- und gefahrvollen
Lotsenberuf und machen
diese Ausstellungen damit zu einer
Besonderheit. Der
Lotsenturm auf dem 36 Meter hohen Lotsenberg
ist das Wahrzeichen
Thiessows.
An dieser historischen
Stelle befand sich schon immer ein
Ausguck der Lotsen.
Der Turm wurde 2003 eröffnet und in
der Bauweise seinen
Vorgängern weitgehend angeglichen.
Von der
Aussichtsplattform in 13 Metern Höhe eröffnen sich
dem Besucher
atemberaubende Blicke über Mönchgut nach
Usedom. |