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Eines
der ältesten noch erhaltenen Häuser auf Rügen ist das um 1720
erbaute Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker.
Charakteristisch an diesem
niederdeutschen Hallenhaus sind
das auffällig spitze Rohrdach, der
„Zuckerhut“, und die
verwendeten Materialien wie Holz und Lehm.
Das
Pfarrwitwenhaus war eine soziale Einrichtung. Die nach
dem Ableben
eines Pfarrers mittellosen Witwen erhielten hier
Unterkunft und alles
zum Lebensunterhalt Notwendige.
Dieses
historische Kleinod – seit langem ein
beliebtes Motiv
für Maler, Literaten, Fotografen – wird
heute als
Begegnungsstätte, Museum und Galerie genutzt. Zahlreiche
Ausstellungen, insbesondere der bildenden Kunst, sowie
literarische
Veranstaltungen finden hier ihr Domizil.
Ein
typischer Bauerngarten mit auf Mönchgut beheimateten Blumen und
Naturpflanzen vollendet die malerische Kulisse.
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