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Eine
große architektonische Seltenheit stellt das 1977 als
Museum
eingerichtete „Rookhus“ dar. Denn das kleine, malerische Fachwerkhaus mit dem tief herabgezogenen, vom
Volksmund als Zuckerhut bezeichneten Rohrdach besitzt
keinen Schornstein. In dem um 1720 erbauten Rauchhaus
lebten Kleinbauern, Tagelöhner und Fischer mit ihren
Arbeitsgeräten und ihrem Vieh auf engstem Raum unter
einem Dach. In anschaulichen Inszenierungen zeigt das
Museum die Wohn-, Arbeits- und Lebensverhältnisse dieser
Bevölkerungsschicht. Eine Ausstellung zu der auf
Mönchgut betriebenen Fischerei rundet die Präsentation
ab.
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